Highlights der IWgR 2022 im März

Im März halten die Wochen gegen Rassismus eine Mischung aus Literatur, Musik und Diskussionen bereit!

Warum kommen sie? – Ursachen für Flucht und Migration

Montag, den 28. März ab 19.00 Uhr im Großen Saal des IZ

Heidelberger Hauptbahnhof (Foto: Anette Goerlich)

Mit Judith Kopp, Ko-Autorin der Studie „Das Recht, nicht gehen zu müssen“ und Dr. Franziska Brantner, MdB und  Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Judith Kopp untersuchte zusammen mit  Prof. Dr. Sonja Buckel, Uni Kassel, warum  Menschen in Afrika ihre Heimat verlassen und versuchen, nach Europa zu  migrieren bzw. zu flüchten. Die Verfasserinnen zeigen auf, welche Verantwortung die europäische Politik dabei  trägt.
Was empfiehlt die Studie? Was sind die Handlungsmöglichkeiten der Politik, was plant das BMWK? Wo liegen Handlungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft?

Eine Veranstaltung von Heidelberger Bündnis für gerechten Welthandel, Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, Interkulturelles Zentrum HD und Asyl AK HD, unterstützt von Seebrücke HD und Grüne Hochschulgruppe HD.

Literaturcafé mit Barbara von Machui - Marie NDiaye: Die Rache ist mein

Dienstag, den 29. März ab 17.00 Uhr im Großen Saal des IZ

Die Rache ist mein (Foto: Suhrcamp)

Sie ist eine der interessantesten Stimmen der französischen Literatur, die franko-senegalesische Sprachmagierin  Marie NDiaye, die mit 17 Jahren ihren ersten Roman veröffentlicht und 2009  mit „Drei starke Frauen“ als erste schwarze Autorin den renommierten Prix Goncourt gewann. In ihrem neuesten Roman „Die Rache ist mein“ beschreibt sie das Sklavendasein illegaler Hausangestellter und 
thematisiert sowohl die Vergangenheit  der Stadt Bordeaux als Sklavenhändlerstadt als auch die koloniale Vergangenheit Frankreichs am Beispiel der Insel  Mauritius. Die modernen Sklaven werden in den prächtigen Häusern, die wie Gräber sind inmitten erstarrter Parks,  ausgebeutet, wobei diese Zeugen, Helfershelfer und Komplizen der Verbrechen  zugleich sind. In einem der Häuser ertränkt eine moderne Medea ihre drei Kinder....
Im Gespräch miteinander wollen wir  versuchen, die Rätsel und Geheimnisse dieses hintergründigen Romans zu entschlüsseln: 

Literaturcafé in deutscher Sprache.

Vielfalt feiern|re:start-Konzert im Rahmen des Heidelberger Frühlings

Donnerstag, den 31. März ab 18.30 Uhr im Großen Saal des IZ

Der Heidelberger Frühling bringt in Kooperation mit dem Interkulturellen Zentrum Heidelberg gleich mehrere Musikgruppen für ein Fest der kulturellen Vielfalt zusammen. Gestaltet wird dieser besondere Konzertabend von jungen  Künstler*innen des Programms „re:start“ 
des Heidelberger Frühling, das sich zum  Ziel gesetzt hat, die Stadt mit den kreativen Ideen junger Künstler*innen zu  bespielen und Menschen bei kostenlosen Konzerten zusammenzubringen.

Von Jazz, Klassik, Pop über Klezmer, Rap  und balinesische Gamelanmusik: ein  Potpourri der Stile ist hier gewiss und  feiert so die Vielfalt, die Begegnung  und Gemeinschaft und die Freude am Zusammensein.

Eine Kooperation mit dem Heidelberger Frühling - Eintritt frei

(Erstellt am 22. März 2022)